Zutrittskontrolle mit elektronischem Schließzylinder


Zum September 2015 würde das normale Türschloss meiner Zimmertüre durch einen elektronischen Schließzylinder von Salto Systems ausgetauscht.

Der elektronische Zylinder funktioniert mit der MIFARE TechnologieMIFARE von NXP Semiconductors ist die weltweit meistgenutzte kontaktlose Chipkartentechnik. Laut Herstellerangaben wurden davon bislang insgesamt über 10 Milliarden Karten und 150 Millionen Kartenlesegeräte verkauft.

Der Zylinder bietet hohe Sicherheit, sowohl im gewerblichen, als auch im privaten Bereich. Je nach Nutzung und Variante des Schlosses können diese miteinander über das von Salto entwickelte Netzwerk SVN (Salto Virtal Network) kommunizieren. In der von mir benutzten Variante wird die Programmierung des elektronischen Zylinders über eine Programmierkarte durchgeführt. Diese Variante ist für Privathaushalte sehr vorteilhaft, da es keine weiteren Komponenten wie Lesegeräte und Computersoftware benötigt.

Der Zutritt in den gesicherten Raum funktioniert einfach und schnell. Zum Auf- und Zusperren wird einfach ein vorher eingespeicherter Transponder an den Knauf gehalten. Das Gehäuse blinkt nun grün und ein Piepton ertönt. Das Schloss kann nun auf- und zugedreht werden. Wenn ein nicht autorisierter Transponder vorgehalten wird, ist ein rotes Warnlicht zu sehen, sowie ein Warnton zu hören. Das Schloss lässt sich nun natürlich nicht öffnen.

Sollte einmal ein Transponder verloren gehen, ist dies kein Problem. Der verlorene Chip oder die Karte werden einfach über eine hinterlegte „Lösch-Karte“ aus dem System entfernt.

Den elektronischen Schließzylinder von Salto gibt es natürlich in vielen verschiedenen Varianten die sich von dem hier Berichteten unterscheiden.

Viele weitere interessante Informationen gibt es auch auf der offiziellen Seite von Salto.

 

Ein besonderes Dankeschön möchte ich an den Geschäftsführer der Salto Systems GmbH in Deutschland richten, der mich sehr unterstützt hat.

Bilder: